Mein Saanenland

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2. Dezember 2018

Im Gespräch mit Noel von Grünigen

15 Jahre nach dem Rücktritt von Mike von Grünigen erobert erneut ein Saanenländer den Weltcup: Noel von Grünigen, Sohn von MvG.
Es hat Situationen gegeben, in denen Noel lieber Meier als von Grünigen geheissen hätte. «Wegen der grossen Erfolge meines Papas lastete schon an den Kinderrennen viel Druck auf mir.» Doch der mittlerweile 23-Jährige hielt diesen Erwartungen in den meisten Fällen stand. Deshalb gehört er nun selber dem Swiss Ski-Kader an. Rückblickend betrachtet Noel das Erbe des zweifachen Riesenslalom-Weltmeisters Michael von Grünigen vielmehr als Segen denn als Fluch: «Papa hat mir viele Türen geöffnet. Dank ihm hatte ich von Beginn weg sehr gutes Material. Und mit ihm hatte ich schon als Kind den besten Ski-Trainer der Welt.»

Traum wird wahr


Noel von Grünigen hat mit seinem berühmten Vater meistens auf dem Schönrieder Hausberg Rellerli oder auf dem Hornberg trainiert. Vom Hornberg aus wirft Noel einen verträumten Blick in Richtung Wasserngrat. «Dort ist der steilste Trainingshang unserer Region. Weil ich dort als Kind regelmässig trainiert habe, fühle ich mich heute auf steilem Terrain besonders wohl.» Erinnerungen kommen dem Schönrieder auch beim Spaziergang durch die Fussgängerzone von Gstaad hoch. «Während meiner Lehre als Zimmermann durfte ich hier beim Bau eines 35 Millionen teuren Chalets mitwirken.» Nun will der Riesen- und Slalom-Spezialist den nächsten Schritt machen. Auf ihn wartet nämlich das legendäre Weltcup Rennen in Adelboden, wo er vor heimischem Publikum sein Können unter Beweis stellen kann.
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