It's all about James!

It's all about James!
GeschichtenIt's all about James!
1968 wurde auf dem Schilthorn der Bond-Film „Im Dienste ihrer Majestät“ gedreht. In der Bond World erinnern etwa das Originaldrehbuch und Requisiten an die verrückte Zeit.
Die Schweiz ist schön – das wissen auch die Produzenten der James-Bond-Filme. Vier der insgesamt 23 Bond-Streifen spielen teilweise in der Schweiz. Der berühmteste Schauplatz befindet sich im Berner Oberland, auf dem Schilthorn. Bis heute dreht sich dort fast alles um Bond, James Bond.

Familie Gerber rast im Viererbob durch den Eiskanal, der Feind ist ihr dicht auf den Fersen. James Bond, alias Vater Gerber, macht Tempo, biegt sich gekonnt nach rechts, nach links, Diana Rigg, alias Mutter Gerber, himmelt ihren Held mit leuchtenden Augen an, während der Nachwuchs freudig kreischt. Ob Bobrun oder Air Glacier Helikopter Alouette III – wer sich einmal wie James Bond fühlen möchte, reist aufs Schilthorn und probiert die Simulatoren in der interaktiven Ausstellung Bond World aus.

Drehort in luftigen Höhen

Auf dem berühmten Berner Gipfel thront seit 1968 das 360°-Restaurant Piz Gloria in einer luftigen Höhe von fast 3000 Metern. Das runde Gebäude mit der Glasfassade liegt am Rand des langgezogenen Grates, kurz bevor die Landschaft jäh in die Tiefe stürzt und dreht sich alle 48 Minuten um die eigene Achse. Das allein würde an sich genügen, um den Bau des Berner Architekten Konrad Wolf bis weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt zu machen. Aber die jährlich tausende Gäste aus dem In- und Ausland kommen noch aus einem anderen Grund: James Bond machte hier 1969 im Streifen „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ Furore und ist bis heute in den Erinnerungen der Bewohner von Mürren und Umgebung sehr lebendig.

Erinnerungen an eine verrückte Zeit

Als die Crew nach dem Dreh von dannen zog, überliess sie den Besitzern des Restaurants alle Filmrequisiten, die auf dem Gipfel gebraucht worden waren. Heute können sie in der 2013 eröffneten Bond-Welt bewundert werden: etwa das Originaldrehbuch oder die Plastikduplikate des verwendeten Armee-Sturmgewehrs von 1957. Das Schönste aber sind die kurzen Videoeinspielungen, in denen die unterschiedlichsten Zeugen von den verrückten Bond-Tagen erzählen: Ein Hotelier erinnert sich an wilde Feste und entfesselte Bond-Girls, Bernhard Russi an eine gefährliche Skiabfahrt, bei der er sich fast das Genick brach, und ein Statist an die vielen Stunden, die er herumstehen musste, bis er endlich drei Faxen in die Kamera machen durfte. Diese gefilmten „Souvenirs“ gewähren einen sehr persönlichen Blick hinter die Kulisse und entführen die Gäste zurück in die Zeit, als George Lazenby, Telly Savalas und Diane Rigg die Berner Oberländer Bergwelt aufwirbelten. Es ist übrigens das einzige Mal, das Bond von George Lazenby gespielt wird, und es ist der einzige Bond-Film, im dem 007 verheiratet ist.
Seit August 2015 begegnet man all den Schauspielern und anderen Mitwirkenden am legendären Film auch auf dem 007 Walk of Fame. Und während man den Tafeln mit den berühmten Namen folgt, sollte man nicht vergessen, immer mal wieder einen Blick auf die umliegenden Berner Alpen zu werfen, die rundum wie perfekt geformte Sahnespitzen einer Torte in den Himmel ragen.

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