Die Meringue

Die Meringue

Das weisse Schäumchen aus Eiweiss

Jeder kennt es, das weisse Schäumchen aus Eiweiss, das schon so manchem den Sonntagnachmittag zusammen mit einem Café Crème versüsst hat und mit allem Möglichen zu kombinieren ist – die Meringue.
Im „Kuchenkunst-Museum“ in Frankfurt am Main wurde vor dem zweiten Weltkrieg die Quelle der Herkunft der „Meringue“ entdeckt. Anhand dieser Unterlagen (die leider im Krieg dann zerstört wurden) ist es eine Tatsache, dass die „Meringue“ zum ersten Mal von einem Konditor namens Gasparini um 1600 in Meiringen hergestellt wurde. Er selbst benannte seine neue Schöpfung dann nach dem Ort in dem er tätig war und das war Meiringen.

Fortan hiessen die luftigen Eiweissschalen „Meiring“ oder in der Mehrzahl „Meringue“. Da sich die neue Gebäckerfindung alsbald auch nach Österreich und Süddeutschland ausbreitete, ergab sich mundartlich dort die Bezeichnung „Meirinken“ und „Merinken“. In Norddeutschland kam es später zu der edlen Wortschöpfung „Spanischer Wind“. In Frankreich wurde der ursprüngliche Taufname in „Meringue“ französisiert. Die Meringue trat ihren Siegeszug durch ganz Europa an und kam sogar bis nach England, wo sie von Königin Elisabeth I „Kiss“ genannt wurde.

Aus einer Idee der Hotellerie, sowie des Verkehrsvereins, stellten Meiringer Konditoren aus 2'500 Eiweiss und 120 Kilo Zucker zwei Riesen „Meringues-Schalen“ her. Eine Schale war 2.40 Meter lang, 1.50 Meter breit und ca. 1 Meter hoch. An einem grossen Volksfest, wurde die süsse Herrlichkeit mit 80 Liter Rahm innert drei Stunden von der Bevölkerung des Haslitals verzehrt. Der Berner Mundart Rockstar Polo Hofer hat eigens für dieses Ereignis den versüssten „Meringues-Song“ komponiert.
frutal.ch

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